Wir laden
Ihren Fuhrpark.
5 Generationen Vertrauen — bereit für die nächste. HPC-Ladestationen, PV-Carports und Speichersysteme für Ihr Depot. Geplant, geliefert, installiert. Aus einer Hand.
Ein Depot. Drei Bausteine. Eine Adresse.
Kein Sammelsurium verschiedener Dienstleister. Wir liefern HPC-Laden, Solar und Speicher aus einer Hand — abgestimmt auf Ihr Depot, Ihren Netzanschluss und Ihre Flottengröße.
HPC-Ladestationen
Drei Leistungsklassen: AC bis 22 kW für Mitarbeiter- und Vorführfahrzeuge, DC 150 kW für gemischte Fuhrparks, HPC 180–420 kW für schwere Zugmaschinen. Die HPC-Säule wächst in 60-kW-Stufen mit Ihrer Flotte mit.
PV-Carports & Solaranlagen
Überdachte Stellplätze mit integrierter Photovoltaik — refinanzieren die Ladeinfrastruktur über Eigenverbrauch. Made in Germany, mit Schraubfundament für versiegelungsarme Aufstellung.
Speicher & Lastmanagement
Batteriespeicher für Eigenverbrauchsoptimierung und Lastspitzenmanagement. Verhindert teure Netzausbaukosten und macht Ihren Standort unabhängiger vom öffentlichen Netz. Inkl. S-Charge Energy Platform.
Das Fenster ist offen. Handeln Sie jetzt.
Die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugflotten wird nicht kommen — sie ist da. Drei Zahlen, die für sich sprechen.
Quellen: Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur (NOW), Cluster Mobilität, Bundesministerium für Verkehr. Förderbeträge sind Bemessungsgrundlagen, keine Zusage.
Wie viel Ladeleistung braucht Ihr Hof?
Das lässt sich in fünf Schritten ausrechnen — mit Zahlen, die Sie kennen. Sie brauchen dafür kein Tool, nur Ihre Tagesstrecke und die Zeit, die Ihre Fahrzeuge nachts stehen.
Von der Tagesstrecke zur Ladeleistung.
Das Ladefenster ist die Zeit zwischen der letzten Rückkehr am Abend und der ersten Abfahrt am Morgen. Bei den meisten Depots sind das 8 bis 10 Stunden. Wer diese Spanne kennt, kennt seinen halben Bedarf.
E-Transporter
Bis 3,5 t: rund 0,30 kWh je Kilometer
Verteiler-LKW
18 t: rund 1,10 kWh je Kilometer
Sattelzug
40 t: rund 1,30 kWh je Kilometer
Fahrverbrauch ohne Ladeverluste. Für Ladeverluste rechnen Sie rund 5 bis 10 Prozent auf.
Finden Sie Ihre Zeile.
Drei Fahrzeugtypen, vier Zahlen. Die vierte Spalte überrascht die meisten.
| Fahrzeug | Tagesstrecke | Energie je Tag | Über Nacht (10 Std.) | Nachladen in der Pause (45 Min.) |
|---|---|---|---|---|
| E-Transporter 3,5 t | 120 km | rund 40 kWh | 11 kW AC genügt | 50 kW DC bringen rund 37 kWh — der komplette Tagesbedarf |
| E-Verteiler-LKW 18 t | 200 km | rund 220 kWh | 22 bis 50 kW | 150 kW bringen rund 110 kWh — gut die Hälfte |
| E-Sattelzug 40 t | 350 km | rund 450 kWh | 50 bis 150 kW | 350 kW bringen rund 260 kWh — mehr als die Hälfte |
Reicht eine Säule?
Was Sie mit einer gegebenen Anschlussleistung über Nacht tatsächlich laden können.
| Verfügbare Leistung | Ladepunkte | In 10 Std. übertragbar | Reicht über Nacht für |
|---|---|---|---|
| 44 kW | 4 × AC 11 kW | rund 440 kWh | 10 E-Transporter oder 2 Verteiler-LKW |
| 88 kW | 4 × AC 22 kW | rund 880 kWh | 4 Verteiler-LKW oder 20 E-Transporter |
| 150 kW | 1 × DC 150 (2 Punkte) | rund 1.500 kWh | 6 Verteiler-LKW oder 3 Sattelzüge — nacheinander, mit Umstecken |
| 300 kW | 2 × DC 150 plus 8 × AC 22 | rund 3.000 kWh | 12 Verteiler-LKW, ohne Umstecken |
| 600 kW | 1 × HPC 420 plus 8 × AC 22 | rund 6.000 kWh | 25 gemischte Fahrzeuge, davon 8 Sattelzüge |
Alle Zahlen dieser Sektion sind Richtwerte für die erste Einordnung — Rechen- und Erfahrungswerte, keine Herstellerangaben. Ihr tatsächlicher Bedarf hängt an Fahrzeugmodell, Beladung, Topografie und Jahreszeit. Verbindlich wird es mit der Depot-Analyse.
Welche Säule braucht Ihr Hof?
Nicht jedes Fahrzeug braucht 420 kW. Die richtige Antwort hängt davon ab, wie lange Ihre Fahrzeuge stehen und wie weit sie am Tag fahren. Drei Leistungsklassen decken den gesamten Bedarf ab.
bis 22 kW
Für Fahrzeuge, die über Nacht oder den ganzen Arbeitstag stehen. Mitarbeiter-PKW, Vorführfahrzeuge, leichte Transporter.
150 kW
Der Allrounder für gemischte Fuhrparks. Lädt einen mittleren LKW-Akku in der Mittagspause spürbar nach.
180–420 kW
Für schwere Zugmaschinen mit kurzen Standzeiten. Wächst in 60-kW-Stufen mit Ihrer Flotte — Sie kaufen nicht auf Vorrat.
Fünf Begriffe, die in jedem Angebot auftauchen.
Damit Sie Angebote vergleichen können — auch die von anderen.
- Eichrecht (MID/PTB)
- Gesetzliche Pflicht, sobald Sie geladenen Strom gegenüber Dritten abrechnen — Subunternehmern, Fremdfahrern, Mietern auf Ihrem Hof. Ohne eichrechtskonformen Zähler dürfen Sie keine Rechnung stellen. Alle unsere Säulen erfüllen das ab Werk.
- Netzanschluss
- Die Leistung, die Ihr Netzbetreiber Ihnen zusagt. In der Praxis der längste Posten im Projekt, weil der Netzbetreiber prüfen und oft ausbauen muss. Deshalb stellen wir den Antrag als Erstes — nicht als Letztes.
- Lastmanagement
- Verteilt die verfügbare Leistung dynamisch auf die ladenden Fahrzeuge. Damit laden acht LKW an einem Anschluss, der rechnerisch nur für vier reicht — und Sie sparen den Netzausbau.
- OCPP
- Der offene Standard, über den Ladesäule und Software miteinander reden. Wichtig für Sie: Mit OCPP bleiben Sie beim Backend wechselfähig und sind nicht auf einen Anbieter festgelegt.
- Lastspitze
- Der höchste Leistungswert, den Sie im Jahr abrufen. Er bestimmt einen Teil Ihres Netzentgelts — dauerhaft. Ein Batteriespeicher kappt diese Spitze und senkt damit die laufenden Kosten, nicht nur die Investition.
- OppCharge
- Ladung über einen Pantographen von oben statt über ein Kabel. Für schwere Nutzfahrzeuge mit sehr kurzen Standzeiten interessant, weil kein Fahrer ein 400-kW-Kabel stecken muss.
„Reicht mein Anschluss überhaupt?"
Das ist die Frage, an der die meisten Depot-Projekte hängenbleiben — und meistens ist die Antwort besser als befürchtet. Netzausbau ist die letzte Stufe, nicht die erste. Drei Stufen kommen vorher.
Zuerst: Wissen, was Sie haben
Die meisten Fuhrparkleiter kennen ihre Anschlussleistung nicht. Sie steht auf der Netzanschlussbestätigung, im Zählerschrank oder als kVA-Angabe auf der Stromrechnung. Wenn Sie sie nicht finden, ermitteln wir sie im Standort-Check für Sie.
Lastmanagement statt Netzausbau
Ihre Fahrzeuge stehen die ganze Nacht. Sie müssen nicht gleichzeitig laden. Das Lastmanagement verteilt die vorhandene Leistung nacheinander — so laden acht Fahrzeuge an einem Anschluss, der rechnerisch für vier reicht. Das kostet Software und Konfiguration, keinen Bagger.
Speicher als Puffer
Ein Batteriespeicher lädt sich langsam aus dem Netz und gibt die Energie schnell an die Fahrzeuge ab. Damit verschieben Sie die Grenze, ab der ein Netzausbau nötig wird — und kappen gleichzeitig die Lastspitze, die dauerhaft Ihr Netzentgelt bestimmt.
Erst dann: Netzausbau
Reicht auch das nicht, braucht es eine stärkere Anschlussleistung oder eine eigene Trafostation. Das ist der teuerste und vor allem der langsamste Weg: Für Trafostation und Anschluss liegt die Vorlaufzeit erfahrungsgemäß bei über einem Jahr. Deshalb stellen wir den Antrag beim Netzbetreiber gleich zu Projektbeginn — nicht erst, wenn die Säulen bestellt sind.
Von der Idee zum laufenden Depot.
Vier Schritte, ein Ansprechpartner bei S-Charge. Wir koordinieren alles — Sie fahren weiter Ihre Touren.
30 Minuten, kostenlos. Wir analysieren Fuhrparkgröße, Standort und Netzanschluss — und sagen Ihnen, ob und wie S-Charge passt.
Kostenlos & unverbindlichWir planen die optimale Kombination aus HPC, PV und Speicher. Inkl. Fördermittelprüfung und verbindlichem Festpreis-Angebot.
Inkl. FörderberatungWir liefern und installieren — vom Netzanschluss bis zur ersten geladenen Achse. Alles aus einer Hand, ein Ansprechpartner.
Schlüsselfertig24h-Reaktionszeit bei Ausfall. Wartungsvertrag, Plattform-Support und Abrechnung über die S-Charge Energy Platform.
24h ServiceAlles aus einer Hand. Ein Ansprechpartner.
Kein Sammelsurium aus Dienstleistern, keine Schnittstellen-Probleme. Von der ersten Beratung bis zum 24h-Service läuft alles über S-Charge — den Partner, den Sie längst kennen.
Beratung & Discovery
In Ihrer Sprache, auf Ihrem Hof
Planung & Förderung
HPC, PV & Speicher + Förderantrag
Lieferung
Made in Germany, termintreu
Installation
Schlüsselfertig bis zur Achse
Betrieb & 24h-Service
Wartung, Plattform, Abrechnung
Ihr Depot
Wir planen, liefern, installieren — und reagieren bei einer Störung innerhalb von 24 Stunden. Bundesweit, von fünf Standorten aus.
Was kostet das — und was bringt es zurück?
Wir zeigen Ihnen die Rechnung offen statt hinter einem Schieberegler. Die Größenordnungen unten stammen aus typischen Depot-Projekten. Ihre echten Zahlen hängen an Netzanschluss, Bodenverhältnissen und Flottenprofil — die klären wir im Erstgespräch.
| Kostenblock | Was dahintersteckt | Anteil an der Investition |
|---|---|---|
| Ladesäulen | Hardware inklusive Ladepunkte, Kabel und Zählertechnik. Der Posten, den die meisten Angebote als Einzigen ausweisen. | 40–55 % |
| Netzanschluss | Antrag, Baukostenzuschuss, gegebenenfalls eigene Trafostation. Stark standortabhängig — der größte Unsicherheitsfaktor im Angebot. | 15–30 % |
| Tiefbau & Montage | Gräben, Fundamente, Kabelwege, Aufstellung, Inbetriebnahme. Hängt an der Entfernung zwischen Anschluss und Stellplatz. | 15–25 % |
| Lastmanagement & Backend | Steuerung, Abrechnungssystem, Anbindung. Vergleichsweise klein, entscheidet aber darüber, wie viele Fahrzeuge Ihr Anschluss trägt. | 5–10 % |
| Planung & Genehmigung | Elektroplanung, Nachweise, Abstimmung mit Netzbetreiber und Behörden, Förderantrag. | 5–10 % |
| Gesamt | Schlüsselfertig bis zur ersten geladenen Achse | 100 % |
Anteile sind Erfahrungswerte aus Depot-Projekten und variieren je Standort erheblich. Die Spannen gelten je Posten unabhängig voneinander und addieren sich deshalb nicht auf 100 Prozent — in einem konkreten Projekt tun sie das. Sie ersetzen kein Angebot.
So kommt die Anlagengröße zustande
Beispielhof: mittelgroße Spedition, Fahrzeuge stehen nachts auf dem eigenen Gelände.
Und so rechnet sich der Betrieb
Nicht die Investition entscheidet, sondern was Sie pro Kilowattstunde sparen.
Bei rund 1,2 Mio. kWh Jahresbedarf in diesem Beispiel bewegt sich allein dieser Hebel im sechsstelligen Bereich pro Jahr — vorausgesetzt, die Fahrzeuge laden tatsächlich überwiegend im Depot. Dazu kommen Eigenverbrauch aus PV, gekappte Lastspitzen und die THG-Quote.
Drei Hebel, aus denen sich das Depot refinanziert.
Depot statt öffentlich
Der mit Abstand größte Posten. Jede Kilowattstunde, die auf Ihrem Hof statt an der öffentlichen Säule fließt, spart nach heutigen Preisen 25 bis 45 Cent. Bei einem Sattelzug mit 180 km am Tag summiert sich das schnell auf einen fünfstelligen Betrag im Jahr — pro Fahrzeug.
Eigener Solarstrom
Ein PV-Carport erzeugt Strom zu Gestehungskosten deutlich unter dem Netzbezug. Er deckt nicht den Nachtbedarf, aber Zwischenladungen am Tag und den übrigen Betriebsstrom. Der Speicher verschiebt einen Teil der Erzeugung in die Nacht.
THG-Quote
Für Strom, den Sie an Elektrofahrzeugen abgeben, können Sie die Treibhausgasminderungsquote vermarkten. Das ist eine wiederkehrende Einnahme, die viele Fuhrparkbetreiber bei der Investitionsentscheidung übersehen. Die erzielbaren Erlöse schwanken mit dem Quotenmarkt.
Die zweite Hälfte der Rechnung: der laufende Betrieb.
Die Investition ist einmalig, der Betrieb ist jedes Jahr. Wer nur die Anschaffung vergleicht, vergleicht die Hälfte.
| Laufender Posten | Was dahintersteckt |
|---|---|
| Wartung & Entstörung | Turnusmäßige Prüfung, Fernwartung, Vor-Ort-Einsätze und Ersatzteile nach Servicevertrag. |
| Backend & Plattform | Betrieb der Ladepunktsteuerung, Abrechnung, Nutzerverwaltung. Wir weisen das als eigene Position aus. |
| Eichrechtliche Nachprüfung | Wiederkehrende Prüfung der Messeinrichtung, solange Sie nach Kilowattstunden abrechnen. |
| Versicherung | Erweiterung Ihrer Betriebs- und Elektronikversicherung auf die Ladeinfrastruktur. |
| Netzentgelt-Leistungspreis | Wird über Ihre Jahreslastspitze bestimmt. Genau hier wirken Lastmanagement und Speicher dauerhaft. |
Der Antrag ist der Teil, den wir übernehmen.
Förderung ist der Grund, warum viele Depot-Projekte überhaupt rechnen. Sie ist aber auch der Grund, warum viele nie starten — weil niemand den Antrag schreiben will. Genau das ist unsere Leistung.
Bis zu 500 € je kW
Der Bund fördert gewerbliche Ladeinfrastruktur für E-Nutzfahrzeuge bezogen auf die installierte DC-Ladeleistung. Rechnerisch bedeutet das bis zu 75.000 € für eine DC-150-Säule und bis zu 210.000 € für eine HPC-Säule mit 420 kW.
Mehr als nur die Säule
Förderfähig sind nicht nur die Ladepunkte, sondern auch der Netzanschluss und das Lademanagement. Damit fällt genau der Teil unter die Förderung, der Projekte sonst am häufigsten sprengt.
Erst Antrag, dann Auftrag
Der wichtigste Punkt: In aller Regel darf mit der Maßnahme nicht begonnen werden, bevor der Antrag gestellt ist. Wer zuerst bestellt und dann fördern lassen will, verliert den Anspruch. Deshalb steht der Antrag in unserem Ablauf vor dem Auftrag.
Was wir im Förderverfahren für Sie machen.
Sie liefern uns die Eckdaten Ihres Hofs. Den Rest übernehmen wir.
Programm prüfen
Wir gleichen Ihr Vorhaben mit den aktuell offenen Bundes- und Landesprogrammen ab. Ob Sie antragsberechtigt sind, hängt auch an der Unternehmensgröße — einzelne Aufrufe richten sich ausschließlich an kleine und mittlere Unternehmen. Wir sagen Ihnen ehrlich, wenn kein passender Topf offen ist, und rechnen Ihr Depot dann ohne Förderung durch.
Antrag erstellen
Wir stellen die Unterlagen zusammen — technische Beschreibung, Leistungsdaten, Kostenaufstellung — und reichen fristgerecht ein.
Nachweise führen
Nach der Umsetzung übernehmen wir den Verwendungsnachweis mit den geforderten Belegen und Inbetriebnahmeprotokollen.
Wenn die Säule steht.
Die Anlage zu bauen ist das Projekt. Sie zehn Jahre zu betreiben ist das Geschäft. Drei Dinge, die Sie vor der Entscheidung geklärt haben sollten — bei uns wie bei jedem anderen Anbieter.
Wenn sie um 5 Uhr nicht lädt
Sie melden die Störung an der Servicenummer aus dem Wartungsvertrag, nicht beim Vertrieb. Erster Schritt ist immer die Ferndiagnose: Ladepunkt aus der Ferne zurücksetzen, Fehlerspeicher auslesen, Firmware prüfen. Das dauert Minuten und löst den größeren Teil der Fälle.
Bleibt der Ladepunkt aus, greift die Ausweichregel, die wir bei der Auslegung mit Ihnen festlegen: welches Fahrzeug den verbleibenden Ladepunkt zuerst bekommt und welches einmal an die öffentliche Säule fährt. Deshalb legen wir ab drei Fahrzeugen nie nur einen Ladepunkt aus — ein Depot mit einem einzigen DC-Punkt hat keinen Ausfallplan, es hat ein Risiko. Erst danach fährt jemand raus.
Achten Sie beim Vergleich von Angeboten auf den Unterschied zwischen Reaktionszeit und Wiederherstellungszeit — und darauf, ob Ersatzteile und Anfahrt enthalten sind. Wir legen Ihnen die Konditionen im Angebot schriftlich vor.
Eichrecht ist kein Siegel
Sobald Sie Strom nach Kilowattstunden abrechnen — gegenüber Mitarbeitern, Subunternehmern oder Fremdfahrern —, muss die Ladestation eichrechtskonform sein. Das gilt in Deutschland seit dem 1. April 2019.
Wichtig für den Angebotsvergleich: Eine MID-Konformität allein genügt dafür nicht. Nachgewiesen wird über die PTB-Baumusterprüfung des konkreten Säulenmodells. Lassen Sie sich diese Zulassung zeigen.
Wer laden darf
Die Freigabe läuft über RFID- oder NFC-Karten. Damit trennen Sie sauber, wer auf wessen Kosten lädt: eigene Fahrzeuge, Mitarbeiter-PKW, Subunternehmer auf Ihrem Hof.
Die Säulen sprechen OCPP. Das ist der offene Standard zwischen Säule und Software — er hält Sie beim Backend wechselfähig, statt Sie auf einen Anbieter festzulegen.
Die S-Charge Energy Platform
Das Backend, über das Ihre Ladeinfrastruktur läuft. Vier Aufgaben, eine Oberfläche.
Was das praktisch bedeutet
Drei Fragen, die Sie jedem Plattform-Anbieter stellen sollten — uns eingeschlossen.
Wir weisen die Plattformkosten als eigene Position im Angebot aus, statt sie im Hardwarepreis zu verstecken. So sehen Sie über die Laufzeit, was Sie die Software wirklich kostet — und können sie mit anderen Anbietern vergleichen.
Maßgeschneidert für Ihr Segment.
Spedition, Werkstatt oder Energieversorger — jedes Segment hat andere Anforderungen. Wählen Sie Ihr Profil.
Speditionen mit eigenem Fuhrhof
Sie elektrifizieren 10–500 LKW? Wir bauen das Depot. Von der ersten Säule bis zur vollständig solar-betriebenen Ladeinfrastruktur mit Lastmanagement und Service-Vertrag.
Typische Eckdaten
Nutzfahrzeug-Werkstätten
Ihre Kunden bringen zunehmend E-LKW und E-Transporter. Ohne eigene Ladeinfrastruktur ist Service an diesen Fahrzeugen nicht möglich. Wir rüsten Ihren Hof auf.
Typische Eckdaten
Fahrzeugaufbauer & Karosseriebauer
Elektrifizieren Sie Ihren Produktionsstandort. PV auf der Halle, Speicher für die Produktion und Lader für Mitarbeiter und Vorführfahrzeuge.
Typische Eckdaten
Kommunen & Bauhöfe
E-Müllfahrzeuge, E-Kleintransporter und kommunale Fuhrparks brauchen Depot-Infrastruktur. Wir begleiten Ausschreibungen und Förderanträge.
Typische Eckdaten
Energieversorger & EVUs
Sie möchten Depot-Charging als Produkt für Ihre Gewerbe- und Industriekunden anbieten? Wir liefern die Infrastruktur, Sie liefern den Strom und die Abrechnung.
Typische Eckdaten
Tradition trifft Technologie.
Hinter S-Charge steht ein Unternehmen mit einer klaren Überzeugung: Depot-Charging ist der entscheidende Hebel für die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugflotten.
Suer Nutzfahrzeugtechnik GmbH & Co. KG
Familienunternehmen in 5. Generation aus Wermelskirchen. Über 20.000 Artikel im Sortiment, Eigenmarke S-Line für Ladungssicherung. Nutzfahrzeugtechnik ist unser Kerngeschäft seit Generationen — S-Charge ist unser Geschäftsbereich für Depot-Ladeinfrastruktur.
„Wir kennen Ihren Hof. Wir kennen Ihre Kunden. Und jetzt kennen wir auch die Steckdose dafür."
Standards & Zertifizierungen
Was Fuhrparkleiter uns meistens fragen.
Klare Antworten, keine Floskeln. Falls Ihre Frage fehlt — rufen Sie uns an.
Was kostet ein komplettes Depot-Charging-System?
Das hängt von Fuhrparkgröße, Netzanschluss und davon ab, ob Sie PV und Speicher dazunehmen. Größenordnungen und ein durchgerechnetes Beispiel finden Sie im Abschnitt Wirtschaftlichkeit. Für Speditionen mit 50–200 Fahrzeugen liegen die Investitionen typischerweise zwischen 200.000 und 800.000 €. Nach Förderung und Eigenverbrauchsoptimierung sind Amortisationszeiten von 6–10 Jahren realistisch.
Sie sind doch Nutzfahrzeug-Spezialisten — was wissen Sie von Solar und Ladetechnik?
Genau die richtige Frage. Wir kennen Sie und Ihren Hof seit Jahrzehnten — das ist unser Vorsprung. Für jede Komponente (HPC, PV, Speicher) arbeiten wir mit geprüften Herstellern und zertifizierten Fachbetrieben. Wir koordinieren das komplette Projekt, Sie haben einen einzigen Ansprechpartner.
Wir haben bereits einen Anbieter für Ladeinfrastruktur.
Gut zu wissen. Unser Vorteil: alles aus einer Hand inkl. Förderbegleitung und 24h-Service — plus die Display-Option, mit der Ladesäulen über Werbeflächen zusätzlich Erlöse bringen. Die S-Charge Energy Platform sorgt für einheitliche Abrechnung und Roaming. Ein kurzes Vergleichsgespräch lohnt sich — unverbindlich.
Wie lange dauert die Installation?
Das hängt fast vollständig am Netzanschluss. Reicht Ihre vorhandene Anschlussleistung — gegebenenfalls mit Lastmanagement oder Speicher —, liegen Sie bei 3 bis 6 Monaten von der Auftragserteilung bis zur ersten geladenen Achse; reine Ladesäulen ohne PV oft in 6 bis 10 Wochen. Ist ein Netzausbau nötig, bestimmt der Netzbetreiber das Tempo: Für Trafostation und Anschlusserweiterung liegt die Vorlaufzeit erfahrungsgemäß bei über einem Jahr. Deshalb ist die Netzanschlussprüfung der erste Schritt im Projekt und nicht der letzte.
Was passiert, wenn eine Ladesäule ausfällt?
Mit unserem Service-Vertrag: 24h-Reaktionszeit, bundesweit. Wir überwachen alle Ladesäulen remote über die S-Charge Energy Platform — Fehler werden oft erkannt, bevor Sie es bemerken. Im Wartungsvertrag sind Vor-Ort-Einsätze und Software-Updates enthalten.
Welche Förderungen gibt es wirklich?
Der Bund fördert gewerbliche Ladeinfrastruktur für E-Nutzfahrzeuge bezogen auf die installierte DC-Ladeleistung — die Bemessungsgrundlage liegt bei bis zu 500 € je kW. Förderfähig sind dabei nicht nur die Säulen, sondern auch Netzanschluss und Lademanagement. Dazu kommen je nach Standort Länderprogramme. Welche Aufrufe zum Zeitpunkt Ihrer Entscheidung offen sind und mit welchem Budget, ändert sich laufend — das prüfen wir im Erstgespräch konkret für Ihren Standort. Wichtig: Der Antrag muss in aller Regel vor der Beauftragung gestellt sein.
Lassen Sie uns 30 Minuten reden.
Keine Verpflichtung. Keine PowerPoint. Wir analysieren Ihre Situation und sagen Ihnen, ob und wie S-Charge zu Ihrem Depot passt.
Unser Vertriebsteam meldet sich innerhalb von 24 Stunden — Montag bis Freitag. Wir kommen auch gerne zu Ihnen auf den Hof.
Erreichbar Mo–Fr 8–17 Uhr · Service-Hotline 24/7